Intravenöse Infusionstherapie

 

Der Aderlass ist seit der Antike ein bekanntes Verfahren. Es war wahrscheinlich der erste Versuch, sich Zugang zum Blutkreislauf zu verschaffen, um Leiden und Krankheiten zu lindern.

In der Naturheilkunde werden bereits seit Jahrzehnten (hochdosierte) Vitamin C- und Basisinfusionen sowie homöopathische Mischinfusionen verabreicht. In den letzten Jahren kamen weitere Infusionskonzepte hinzu, die ich auch in meiner Praxis erfolgreich einsetze, denn das Blut ist der wichtigste und kürzeste Transportweg, um Organ- und Bindegewebszellen zu erreichen!

 

Der Blutkreislauf dient in der Infusionstherapie als Zugang zu allen nachgelagerten Organsystemen, sei es die Matrix (das Grundgewebe) oder auch das Organgewebe.

 

Welche Vorteile bietet Infusionstherapie in der Naturheilpraxis?

Ein vorrangiges Ziel der Naturheilkunde ist es, gestörte Regelkreisläufe des menschlichen Organismus wiederherzustellen. Gerade in diesem Bereich bietet die Infusionstherapie einen hervorragenden Ansatz, um als Katalysator eine Regulationstherapie zu beschleunigen.

Beispiele:

- Auffüllen niedriger essentieller Mikronährstoffspeicher, insbesondere im Bereich der Vitamine, Aminosäure und Mineralien

- Regeneration erkrankter Schleimhäute des Gastrointestinaltraktes ( z.B. Leaky-Gut-Syndrom)

- Wiederherstellung gestörter Matrixgewebe

- Unterstützung der Funktion gestörter Organsysteme, insbesondere der klassischen Entgiftungsorgane wie Leber und Niere

- Regeneration entgleister vegetativer Nerven- und Hormonsysteme

- Dehydrationen (=Flüssigkeitsmangel, Austrocknung)

- Immunmodulationen

- Ausleitungen und Behandlungen chronischer Metallintoxikationen

Infusionstherapien können den Erfolg oraler und anderen Therapien in der Regel deutlich (!) steigern, was die Lebensqualität der Betroffenen erhöht.

 

 

Die Vitamin-C- Hochdosis-Infusionstherapie

Der Mensch kann als eine von wenigen Kreaturen auf der Erde das von ihm benötigte Vitamin C nicht selbst herstellen.

Fehlt dem menschlichen Körper Vitamin C, kommt es zu einer gestörten Bindegewebssynthese, die Blutgefäße werden brüchig und bluten. Bei Kleinkindern wird das Knochenwachstum gestört.

Auf die Idee, Vitamin C in hohen Dosen zu geben, kam Nobelpreisträger Linus Pauling. Er verabreichte sogenannten „aus-therapierten“ Krebspatienten parenteral (=über die Vene) hohe Vitamin-C-Dosen. Dabei stellte er fest, dass diese Patienten eine erhöhte Lebensqualität hatten und obendrein länger lebten als vergleichbare Patienten, die kein Vitamin C erhielten.

 

Studien im Jahr 1978 zeigten insgesamt einen geringen Nutzen der Vitamin-C-Gabe, weshalb diese Therapie in Verruf geriet.

Allerdings wurde in diesem Fall Vitamin C hochdosiert, bei 10 g pro Tag(!) und oral verabreicht.

Mittlerweile ist bekannt, dass bei einer oralen Gabe von Vitamin C das Resorptionsvermögen des Magendarmtrakts die Plasmaspiegel limitiert.

 

 

Vitamin C-Hochdosis wird bei folgenden Beschwerden verabreicht:

1. Chronische Entzündungen bzw. chronisch entzündliche Erkrankungen, wie Arthritis,

Allergien, Arteriosklerose, Tumore und immer wiederkehrende Infektionen. Sie werden nachweislich mit einem Vitamin C-Mangel und oxidativem Stress in Verbindung gebracht

 

2. Bei Abwehrschwäche, kardiovaskuläre Funktionsstörungen, Infektanfälligkeiten, Wundheilungsstörungen, Osteoporose, Knochenabbau, Depressionen, neurodegenerative Erkrankungen, Demenz

 

3. Rheumatische Erkrankungen

 

4. Entzündlich-allergische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder allergische Rhinitis

 

5. Entzündliche Hauterkrankungen wie Atopische Dermatitis, Urtikaria (Nesselsucht), Neurodermitis und Psoriasis

 

6. Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Herzschwäche

 

7. Chronische Infektionserkrankungen (viral und bakteriell) wie Herpes zoster,

chronischer Hepatitis, Hepatitis C, Rhinosinusitis, Pneumonien, Chlamydien-Pneumonie, Borreliose, HIV, Lungentuberkulose, Parodontitis

 

8. Als Begleittherapie bei Chemo- und Strahlentherapien

 

9. Prophylaxe

 

Unzählige Studien belegen heute die Wirksamkeit der Vitamin C-Hochdosistherapie.

Sie bietet den Vorteil, dass sie keine Energie verbraucht und im Akutfall schnell wirken kann.

Da der Körper einen Überschuss an Askorbinsäure wieder ausscheidet, ist eine Überdosierung ausgeschlossen.

 

Vitamin C-Hochdosisinfusionen werden in Kombination mit anderen Mitteln je nach Beschwerde verabreicht und bieten eine hohe Erfolgsquote.

 

Die Vitamin C - Infusionen können am Anfang jeder Behandlung empfohlen werden, um den Körper und die Organe auf schnellem Wege zu stärken. Oft genügen sie vollkommen um den Körper zu stärken und die akuten Bechwerden zu mildern. Eine Erhaltungstherapie ist dann mit wenigem Zeit- und Geldaufwand möglich.

 

 

Behandlungspreise

Für Selbstzahler entsteht ein Beitrag von 80,00 Euro pro Behandlung

zzgl. Material und Heilmittelkosten.

Für privat Versicherte* sind es ca. 30% mehr(nach GebüH**)

 

 

Heilpraktikerzusatzversicherungen und Privatversicherungen übernehmen die Kosten

     für die Terapie

** Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker

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